Heil angekommen *juchhu*!

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Shownotes


Vorgelesener O-Text

Apr 8, 17:36

Gerade bin ich im Haus, wo ich für zwei Wochen wohnen werde – es ist Mittwoch (01.04.) etwa 10:35 Uhr und 12 Uhr hab ich Lunch mit Nat(alie), gefolgt von der In(tro)duction – die nennen das so (also das ohne die Klammern). Weitergeschrieben habe ich diesen Teil am Mittwoch nachdem wie in einer Salsabar waren und ich mit einer wildfremden Frau Amateurtanz vollführte.

TOC:

  • In Tegel angekommen
  • Hinflug nach London, Ankunft und Aufenthalt
  • Flug von London nach Sydney
  • Flug von Singapur nach Sydney
  • Von Sydney nach Auckland
  • Am Auckland Airport und Auckland City
Am 29.03. 16:40Uhr ging es für mich los – NZ rief und damit einher ging auch mein Praktikum, das ich dort bei Greenpeace anfange. Pünktlich unpünktlich so in etwa kennt man es von mir – und man weiß das auch zu schätzen ;) . Fast genauso wäre es auch beim Abflug in Berlin-Tegel gewesen.

In Tegel angekommen

In der Annahme, dass man 1h vor Abflug zum Check-In gehen muss, übersah ich, dass es sich bei der Angabe um nationale Flüge handelt. 2h sind es bei internationalen Flügen shit. Also die Hufe hoch genommen und ab – kutschiert hatte mich mein Bruder – nicht zu vergessen: meine Süße und Mutter waren auch dabei!
Noch just-in-time vor Ort ging die Suche los – nach Gate 6. Und genau das Ding war ganz hinten – meine schwere Tasche tat ihr Übriges. Mein übermotivierter (weil von letzter Nacht tangierter) Bruder nahm sich meiner an und schleppte die Tasche danke ☺ .

Am Abfertigungsschalter kam dann zum Tragen, dass ich bereits einen Online-Check-In probiert hatte – da waren aber gewisse Parameter nicht so, dass man das machen kann. Sprich: es dauerte länger mich da reinzubringen (einzuchecken), als wenn ich nie damit was online gemacht hätte toll ☹ .

Check-In#1 vollbracht!

Schließlich landete ich in der Schlange, um die Pre-Boarding-Bereich zu kommen – dieser Aufenthaltsraum da, bevor man das Boarding macht ^^. Die Verabschiedung verlief glimpflich, auch weil ich für meinen Teil noch nicht die Situation überblickte, in der ich mich befand (weg von Freudin, Familie, Freunden und raus aus GOOD OLD GERMANY).

Anmerkung: Das Packen hatte ich am gleichen Tag noch gemacht und die Nacht zuvor (bis 5 Uhr) hatte ich damit verbracht, so `nen Zeug wie Visum, Flugbestätigung und sowas auszudrucken. Da hatte ich nicht viel Schlaf – die Nächte zuvor übrigens auch nicht – also ging ich eher gestresst in die Hallen Tegels. Wenn ich nicht noch diesen wunderschönen Samstag/Sonntag gehabt hätte, wäre ich kaputt gegangen danke Süße! Achso: 69,2 kg wog ich – mal sehen wie es nach NZ aussieht!

Der Flug hatte 20min Verspätung – der Stress war also letztendlich unberechtigt, egal kann man vorher ja nicht wissen! Ich flog mit British Airways – erstes Ziel London. British war auch die Menschen verstärkt – da waren viele Rollstuhlfahrer mit Pokal (ich konnte nicht deuten, was die Pokalinschrift bedeuten sollte – egal, auf jeden Fall Inselaffen dabei.

Hinflug nach London, Ankunft und Aufenthalt

Ich muss ja sagen, dass ich schon ziemliches Schwein hatte mit meinem Fensterplatz in dem rund zweistündigen Flug nach London. „Über den Wolken muss die Freiheit wohl grenzenlos sein“, so dachte ich mir das auch. Nicht ganz so (aber ähnlich) klang PeterLicht, den ich im Flieger und beim Fotografieren in meinen Gehörgang ließ.

Und weil die Fotos so schön waren, gibt es noch drei (!) Videos vom Abflug in Berlin auf dem Wege nach London – doch seht selbst.

Alle guten Dinge sind drei und hier hebt die Maschine auch ab:

Es gab auch Luftaufnahmen während des Flugs – direkt am Fenst yeah.

Und noch mehr aus der Luft – es war himmlisch/-ch ;) .

Auf ein drittes:

Für Flugliebhaber nun noch drei Videos zum Landeanflug auf London - dann langt's aber!



Dann war ich auch da und schon hatte ich erste Fragezeichen – naja, noch waren es eher Ausrufedinger. Ich ging also zu den Customs (vorher Toilette, weil auf dem Flug gab es schön `was zu essen – `glaub das war Banane, O-Saft und noch `was (vergessen)). Customs ist für die Gepäckstück-Ausgabe da und genau das dachte ich – also ich dachte es so etwa 1.5h. So lange wartete („Bags arriving“ stand eben so lange da hmmpf).

Dann bin ich zur British Airways Info und habe mich da durch gefragt – man stelle sich Anfänger-Englisch vor, gepaart mit indischem Akzent von mir ^^. Ne, aber ich fand raus, dass das Gepäck unabhängig von mir reist und dann in Neuseeland ankommt – später wird das pikant (wie gesagt später).

Ich hatte also nun Zeit auf dem Flughafen – die habe ich genutzt. Genau: mit Trinken suchen und auch nach Geld, das ich hier nutzen kann. Ich bin wie ein Irrer hin- und hergelaufen (null Orientierung) und sah dann diesen glorreichen Automaten – Coka Cola yipiiiee . FürS Protokoll: Ich steh nicht auf Cola pur, ich weiß nur, dass sich noch mehr dahinter verbirgt.

Meine Wahl diesmal eine Sprite (500ml, 2EUR reingsteckt und 20 Pence zurückbekommen wasssss????? Das war ein Al(p/b)traum!!! Ich war zuvor noch bem Currency Exchange, um Geld zu wechseln (GB ist ja nicht mit EURO und so, ne). Doch die meinte naja weil ich ja noch commission (später mehr dazu) zahlen müsste (für den Wechsel), könne ich doch einfach EUROs reinschmeißen und dann Pfund zurückbekommen – hab ich gemacht und oben Gesagtes bekommen.
Nachdem ich dann diese eisgekühlte, wunderbare, viel zu teure Sprite getrunken hatte, schaute ich mich und stellte fest, dass man seinen Laptop doch anschließen konnte – Fa. SAMSUNG hatte da sowas bereitgestellt.

Fotos einfügen

Da dachte ich schon einmal an einen Gruß aus der Ferne – naja so fern war es ja bis dahin noch nicht. Wie auch immer! Ich musste aber Los zum Terminal/Gate/Durchgang 10 – und da fragte ich, ob ich richtig sei. Wurde mir bestätigt und dann saß ich mich hin und schaute nur schmunzelnd diese süßen Rechner, die toll Internet anpreisen – naja das ist nur `was für dumme Menschen, die sich das Geld aus der Tasche ziehen lassen tzz. „Nicht mit mir“, dachte ich anfänglich, als ich auf die 2EUR für 20min Netz blickte.

Naja, was soll ich sagen. Ich war der Esel und nahm das Angebot an und schrieb in’s Wiki und per Twitter. Diese englischen Tastaturen sind grässlich – da kriegt man eher Handfäule als dass man iwas geschrieben bekommt.

Nachdem ich den Text markieren und kopieren wollte – online gemachte Eingaben gerne verloren, wenn man sie abschickt – und es geschah genau was ich nicht wollte: Der Text war weg, ein Strg+Z oder sowas kann man vergessen. Also auf’s Neue. Diesmal ging es – dennoch hatte ich in etwa 12 min (8min waren dann für’n Po) so vielleicht 100 Wörter zu schreiben bad, very bad.

Ich schaute während ich am Rechner saß immer wieder hektisch hinter mich, ob das Boarding denn schon losging. Dann musste ich wirklich los. Ich nahm meinen Rucksack und meinen Bio-Stoff-Beutel (100% recyclingfähig).

Flug von London nach Sydney (via Singapur)

Um überhaupt zum Terminal zu kommen – ich kam in London im Terminal 5 an (das soll jetzt toller als zuvor sein) – musste ich mich einer Extra-Bahn hinfahren (nannte sich Connect). Lustig war auch, dass diese Bahn zuvor gesperrt war und man iwie anders zum Terminal 4 hinkommen musste und die Frau, die als INFO-Frau diente mir genau das mitteilte. Sie sagte in etwa:„If you would have listened, you knew that the train is runnig“, habe ich aber nicht. Also musste sie mir das eben mitteilen tja Kunde ist König, auch wenn ich Deutscher bin ;) . Also rein in die Bahn – nach gefühlten 10.000 Rolltreppen. Ungefähr ein paar Minuten gefahren und dann in den besagten Connect-Zug rein. Der lieferte mich am Terminal 5 ab. Dort musste ich ebenfall iwo wo man mich durchlassen wird.

Das Check-In #2!

Ich wusste jetzt schon, dass ich meine Laptop auspacken musste und mein dreistreifiger Nieten-Gürtel denen ein Dorn im Auge ist – ich hab’ jetzt schon immens geschwitzt bähh.

Also rein in den Flieger (Platz 33A oder so) – im Mittelteil und diesmal kein Fenster (naja, das wusste ich ja vorher schon!). Ich saß rechts außen, konnte also immer wenn ich wollte auf Klo gehen – im Gegensatz zu der alten britischen Frau, die ich eben genau wegen ihres naja-British-Akzent nicht so recht verstand. Alte Frauen machen aber genau das Gegenteil von dem was man selbst gerne hätte – nämlich den Mund halten. Naja sie war auch nett, aber ich hab sie einfach nur kaum verstanden und hab immer nur verschämt zur Seite geguckt und OK gesagt. Nachdem sie dann aber auch ein wenig Rotwein trank – sie hatte auch mal Bacardi-Cola drin – war es besser oder mein ENGLISCHES OHR war besser trainiert ^^ wurde besser (ich hatte auch Rotwein intus) ;) .

Kulinarische Versorgung war auch wieder da – das war dann Abendessen (ich glaub das war Reis sehr lecker und dann immer so Pudding dazu und Obst/Salat.). Währenddessen vergnügte ich mich mit dem Programm – naja es gab auch einige Security-Instructions (bei einem 20h-Flug und so mehr als 10.000km von London nach Sydney schon angebracht).

Ich sah mir ein paar Filme – siehe Wiki – an und fand Gefallen an dem Service). Die längere Strecke ging von London nach Singapur – deshalb gab es auch noch mal Frühstück. Ich flog jetzt mit der Zeit – Richtung internationaler Zeitumstellungsmarke (oder wie das heißt). Es muss auch noch mal Frühstück gegeben haben – naja weiß ich nicht mehr :) .

Flug von Singapur nach Sydney

Nachdem ich in Singapur Airport angekommen war (glaub das war so 17:10 Uhr) – im Wiki und bei Twitter steht auch was dazu – versuchte ich wieder an’s Netz zu gehen. Naja, das ist mir auch gelungen (ein deutscher lieh mir – später mehr – ein rotes Ethernetkabel danke nochmals). Wie gesagt Twitter und Wiki wurden wieder versorgt.

 

Singapur hat einen tollen Airport und Aufenthaltsbereich. Das war toll!!! 18:35 Uhr machte ich mich dann also auf ins Gate 25 – wo ich wieder mal gefilzt wurde. Gott war ich nass dort – ob ich wohl schon unangenehm gerochen habe? ;)

Von Sydney nach Auckland

Wieder ein Check-In – das kannte ich jetzt wirklich schon zu Genüge, Rolltreppe hoch, dem einen, der nach Wellington fliegt (ein Halbschweizer und –brite. Stichwort: Matterhorn) und dann direkt dorthin wo man mich bereits erwartete.

(Heute, um 22:12 am 07.04.2009 schaffe ich es weiterzuschreiben – ENDLICH! Sorry, dass es so lange gedauert hat!)

„Mr. Alexander Kluge“, wurde ich angesprochen und fühlte mich schon ein wenig geehrt – mit meinem Namen kann man das auch (hab ich mir sagen lassen ^^).
Ich zeigte Reisepass und den Boarding-Pass und ab ging’s in die zwar lange, aber niedliche Maschine nach Auckland. Der Flug war, wenn man die reine Flugzeit betrachtet nur so 2.5h – aber mit Zeitzonenverschiebung von 2h (also zwei Zeitzonen) entsprechend länger und dann war noch was mit Zeitumstellung (1h glaub ich) – iwie muss man von 07:15 Uhr auf 12:10 Uhr kommen -> also 5h . kA fragt mich nicht wie das genau war.

Ich hatte mich im Flugzeug mit einer netten Frau im potentiell Mid-Life-Crisis-fähigen Alter – naja sie war Frührentnerin und hatte ihre Krise (wenn überhaupt vorhanden schon hinter sich). Wir erzählten uns gegenseitig von dem blöden 9 to 5 arbeiten – wie es viele machen oder der Großteil. Wir waren uns beide einig, dass diese Art Arbeit suckt (also scheiße ist…naja sie war selbst so eine – war im Büro tätig und hat da so Kram gemacht…weiß nicht mehr was). Auf jeden Fall fand sie meine Idee, erst in das wohl am weitesten entfernte Land zu gehen und mit zunehmenden Alter sich immer mehr der Heimat zu nähern – nextes Ziel wäre dann also Australien (Andi du weißt was das heißt! ☺ ). Ich habe von der netten Dame – ein Foto von uns beiden Turteltäubchen existiert – einen Kuli von Madagascar (dem Film!) bekommen und war total davon begeistert. Ich meine, ich kannte die Frau nicht und sie hat mich schon in ihr Herz geschlossen!!! ;)

Das spricht schon für mich, ne? Naja, ich war auch in Redelaune – naja Englisch und Redelaune ist so ne Sache, wenn man sich da was zusammenstottert!

Dann gabs auch noch zweites Frühstück – ich flog jetzt mit Qantas und mal nicht British Airways. Naja die sind eh in der gleichen Flug-Allianz, von daher alles die gleiche Soße. A propos, das Essen war gut – ich hatte mich für das Cereals Frühstück entschieden (also mit Cornflakes – fand ich voll lecker!) Überhaupt hab ich mich – ich war wieder am Fenster (wie auf dem Flug von Berlin nach London). Es war ungefähr so:

  1. Gutes Essen – wie gesagt mein zweites Frühstück
  2. Essen im Flugzeug – Hallo wie geil ist das denn?!
  3. Unterhaltung mit der netten Frau, die übrigens aus California kam und deren Mann auch Alex hieß (warum sie meinen Namen erfuhr, liegt daran, dass ich ihr meinen NZ-Blog-Seite gegeben hatte; International audience ist wichtig, wirklich!!!! :P ).
  4. Bilder knipsen von mir, dem Flugding und dem was draußen passiert – über den Wolken muss die Freiheit……usw. einfach nur kewl(=cool!)

Weil es alles cool war, hier noch Fotos:

 

[Nachtrag vom Anflug auf Auckland am 31. März – Video eingefügt am 30. Juni 2009, _20:16]

 

 

(Der zweite Teil folgt, wenn wieder genug Upload-Volumen da ist.)

Am Auckland Airport und Auckland City

Dann iwann in Auckland International Airport angekommen. Das Aussteigen und Verabschieden von der Crew ging noch ohne Probleme!

Ich versorgte mich – auf dem Weg zur ersten Sperre oder wie man das nennt, wo man halt kontrolliert wird was man dabei hat und Visum und sowas – mit Willkommensheftchen und Wegweiser und so touristischem Kram. Man bekommt im Flugzeug, wenn man wo hinreist so eine Einreisekarte auf der man ausfüllen muss, was man dort will (arbeiten, Urlaub usw.) und ob man gefährliche Dinge dabei hat (die Krankheiten übertragen usw.) und das musste ich an dieser Stelle erklären – ich hatte ein paar Dinge angekreuzt, z.B. meine Kette, die ein wenig aus Holz war und aus Holz bestehende Dinge iwie gefährlich sein sollen. Egal, war nur ein schlechtes Beispiel!

Dann aber – ich erinnere an London – richtig: „What about the luggage?“, fragte ich mich in meinem langsam auf English umgestelltes Hirn. Naja nicht da! Also erstmal wieder ne Weile gewartet – wie in London. Dann noch von so nem blöden Köter kontrolliert – ob ich etwas in meinem Rucksack habe, was nicht koscher ist – also kA Drogen oder Saft oder Früchte oder was auch immer. Naja das was der Hund gerochen hatte, war der damals ausgelaufene Apfelsaft ein Hundeleben voll am Arsch der Kleine – naja aber so ein bissel wie ein Verdächtiger kam ich mir schon vor, immerhin stank ich wie ein Verdächtiger. Wie stinke die eigentlich? Ich glaub nach Angst- oder Adrenalinschweiß, ne???

Egal! Ich bin dann also zu ner Frau, die ich ganz gut verstand! Die meinte ich solle da hingehen, wo man sich wirklich um das Gepäck (luggage oder baggage) kümmert. Ich also zu dem Menschen, der meinte, dass ich nicht zu den Customs 5 (das heißt hier so mit den Customs, letztendlich ist das nur die Gepäckausgabe), sondern zur 7 oder 8 gehen müsse. Dort habe ich aber auch nix gefunden!!! Arghh!!! Schließlich landete ich beim New Zealand Airways Baggage Service.

Dort habe dann alles erklären müssen, die nette Dame hatte mich am Ende mit Alex angesprochen – naja sie war noch recht jung und hatte gewissen Symphatien…naja sie hatte wahrscheinlich einfach nur gut zugehört als ich mit Priscilla telefonierte, um die genaue Adresse von meiner Bleibe rauszubekommen – das brauchte die Airways Frau für die Versendung des Baggage.

Anm.: Mir ist immer wieder aufgefallen, dass mMutter öfter (Du und deine) Baggaaasch gesagt hatte und damit eigentlich Gepäck meinte – naja Englisch war halt nicht so angesagt wie Russisch, ne? ^^

Das Gepäck war also noch in Sydney und sollte heute Nachmittag noch ankommen und morgen geliefert werden. Naja also stand ich erstmal ohne Gepäck da, schwitzend stinkend, triefend (naja nicht wirklich!).

Übrigens traf kurz nach dem Austritt aus dem Flugzeug ich beim Rumlaufen auf dem Airport ein deutsches älteres Ehepaar und dann sprach mich noch eine Frau an, die ich die Misere mit dem Gepäck auch noch mal erklärt hatte – weil ich war halt in der Schlange ganz vorne und sie war noch nicht mal drin gewesen (eine nette Dame im Rollstuhl). Lustig war: Sie sprach mich Deutsch an, ich antwortete Deutsch. Sie hatte einen Engländer oder jem., der Englisch spricht dabei und sie erklärte ihm um was es ginge. Sie fragte mich deutsch, ich antwortete englisch. Sehr coole Situationskomik – nacherzählt klingt’s aber öde!!!! Egal!

Ich ging also zu nem Sicherheitsmenschen, um mich zu erkundigen, wo ich denn langmüsse – er zeigte mir den Weg und ich beschritt ihn. Lol!

Dann musste ich dem Menschen – nicht dem Sicherheitstypen – noch mal erklären, was ich bei habe und dass mein Gepäck nicht da sei. Er war sichtlich genervt – insgeheim hatte ich auch gehofft, eben nicht diesen Kontrolleur-Fuzzi zu bekommen – naja er segnete ab und ich sollte in Lane (Strecke oder Reihe) 2, ich sah aber nur 1 und 4 häää . Ich zweifelte erst an der Aussage vom Fuzzi und dann an mir. Schließlich fragte ich eine junge Dame, ob das die Zwei sei. Naja sie wusste es nicht und meinte, das es nicht weiter wichtig sei (frei übersetzt!). Ich wartete also und sagt dann dem weiteren Kontrolleur dass ich zur Lane 2 müsste. Dieser Kontrolleur hätte mein Gepäck richtig auseinandergenommen!!! Also ich meine richtig!!! Weil ich hatte gesehen, als ich in der Reihe stand, dass eine Frau lautstark protestierend sich die Sachen untersuchen ließ – UND eine Kamera war dabei! War es doch nur inszeniert? Neuseeländisches Fernsehen???

Naja, ich hab meine Sachen also durch so ein X-Ray-Ding laufen lassen – die Karte, die ich für die Einreise in NZ ausfüllen musste, wurde mir abgenommen!
Ich war drin! Achja: das Visum wurde mir davor bei der ersten Sperre reingestempelt dort – steht jetzt groß PERMIT!!! Ich hab’ die offizielle Erlaubnis, Neuseeland unsicher zu machen! yeeahhaa

(Heute (08.04., 17:25 Uhr) schreibe ich wieder mal weiter, in der Hoffnung endlich mal etwas online stellen zu können. Ich hab bis 18 Uhr Zeit, weil wir dann nach Hause gehen – ich mit Pris und Joss noch zu einer Couchsurfing-Party und davor müssen wir noch was esssen – ist klar!)

Auf dem Flughafen trabte ich dann rum, machte Fotos und ein Video oder so. Ich brauchte Geld, nahm die 30 Eur und bekam so 57 NZD – mit dieser Commision noch abgezogen, also drauf. Naja ihr wisst schon ;) .

Das Video am Flughafen hier:

Ich wusste ich muss den Airbuss Express nehmen und den fand ich auch iwann, der fährt alle 15min. Ein deutsches Paar das direkt neben mir saß unterhielt sich, ich fragte wie das hier mit dem Bus so läuft und vor allem das Bezahleen abläuft.

Ich fand den Automaten, zahlte 13$ (NZD = $) und war glücklich vor der Ankunft des Busses dieses Ding zu haben. Ich stieg ein und schaute mir während der Fahrt die grüne Landschaft an wunderbar. Auf der Fahrt sah ich DB Schenker – also Simons Rasselband ist hier auch iwie vertreten. Dann sah ich so ein Schild, dessen Inhalt ich mir merken wollte, weil ich das lustig fand – naja ich habs nach mehr als einer Woche vergessen shit.

Iwann dachte ich auf der Fahrt, dass ich auch mal rausmüsste – also aussteigen, weil Mt. Eden Road 340 war nach den ganzen 500ern schon ziemlich nahe und ja ihr ahnt es..verpasst…so um nen 100er ☺ . Egal ich bin hingelaufen und hatte auch fast auf Anhieb das alles gefunden.


Also es war keiner da und ich könnte zu Pris(cilla) ins GPNZ Office gehen. Erstmal schaute ich mich aber um, in der Wohnung. Es gibt Bilder und Videos.

Dann ging ich in’s Office und da waren alle sehr freundlich und waren fest überzeugt, dass ich ja an nem Jet Lag leiden müsste, was nicht der Fall war. Waren alle cool drauf und naja anfangen musste ich ja erst morgen. Ich bin eher aus Not heraus hin, weil was sollte ich alleine in der großen Wohnung ☺.

Noch was: Meine Handys (Eplus und Simyo) gehen für Voice Calls nicht, SMS kann ich aber für sehr teure 39Cent schreiben. Bitte sehrt davon ab, mir zu schreiben.
Ich hab eine Telefonkarte, damit kann ich für 3 Cent nach Hause telefonieren – und da hab ich jetzt 15$, kA, ob das geht.

Bitte immer in’s Wiki schauen, das ist momentan aktueller als der/das Blog.
Ansonsten sorry für Unleserlichkeit, wegen Abkürzungen und so nem Kram – aber ich tipp das hier ganz wild runter!!! Bilder und Videos kommen noch! Wirklich!

Und Kontrollen und Check-Ins waren es bestimmt: viele. 1. Check-In in Berlin, 1. Boarding in Berlin, 2. Check-In in London im Terminal 4 , 2. Boarding in London, 3. Check-In in Singapur, 3. Boarding in Singapur, 4. Check-In in Sydney, 4. Boarding in Sydney. Check-In heißt immer, dass Gepäck und Sachen kontrolliert werden, Boarding ist nur das Besteigen des Flugzeugs.

Dann in Auckland dem Typen meine Absichten für die Einreise erklärt und meine PERMIT eingetragen (wie gesagt) – mein Visum musste ich nie zeigen, also das Ausgedruckte. Dann nachdem ich mein Gepäck ganz sicher nicht hatte, noch bei diesem unfreundlichen guckenden Fuzzi vorbei, dem ich das mit der Holzkette erklärte und dann noch die X-Ray-Durchsicht mit wieder einem anderen Typen.
All in all komme ich auf: 11 Kontrollen!!! 11!!! Ölfff!! ☺ Insider!!

Ich hab euch alle lieb!! ☺ Aber es gibt nur eine, die ich liebe ☺ .

Der Alex, der auch mal entspannt sein kann!

— Euer Alex

Anmerkungen

Blöderweise habe ich bei der Aufnahme nur den Regler für den rechten Kanal hocheschraubt - der linke ist fast stumm. Wenn jemand weiß, wie man das nachträglich ändern kann, wäre ich dankbar, das zu erfahren. Wegen der ziemlich langen 50 Minuten habe ich auf 64kbit/s statt 128kbit/s bei der Komprimierung gesetzt.

Technik - fyi

  • Aufgenommen in Audacity 1.3.12 beta!
  • Aufnahme in mp3, 64kbit/s, Joint Stereo, 89dB Volume Level
  • Track "Vivere" von Jamendo heruntergeladen und das Volume Level um 2dB verringert
Vielen Dank für's Lauschen - also Teilnehmen - am Experiment :) .